SPD Wiedtal - Die SPD der Verbandsgemeinde Waldbreitbach

Die Demokratie lebt vom Einmischen

Ortsverein

von links nach rechts: Sabine Bätzing- Lichtenthäler, Josef Kröll, Christoph Büsch, Horst Rogal, Norbert Schmelzer

Im Zeichen der Jubilare, aber auch der kommunal- und bundespolitischen Themen stand die Mitgliederversammlung des SPD–Ortsvereins Waldbreitbach.

„Wir haben viele Mitglieder in unseren Reihen, die die Arbeit des SPD Ortsvereins seit vielen Jahren begleiten, die die gewählten Vertreter in den Räten unterstützen, ihnen den Rücken stärken und der SPD fest verbunden sind“, begrüßte Vorsitzender Christoph Büsch die Mitglieder. Besonders begrüßte er Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die es sich nicht nehmen ließ, den Jubilaren persönlich Glückwünsche und Dank auszusprechen. Leider konnten aus persönlichen Gründen, oftmals auch krankheitsbedingt, nicht alle Jubilare an der Feierstunde teilnehmen.

Horst Rogal aus Roßbach erhielt eine Urkunde für 53 Jahre, Josef Kröll aus Hausen für 48 Jahre und Norbert Schmelzer aus Hausen für 45 Jahre Mitgliedschaft. Nachdem Büsch Urkunde und ein Anerkennungspräsent überreicht hatte, berichtete Sabine Bätzing- Lichtenthäler umfassend und kompetent aus Berlin und ihrer Arbeit aus dem Finanz- und Sportausschuss.

Daraufhin begann bis in den späten Abend hinein ein reger Meinungsaustausch über die großen Themen, die den Mitgliedern unter den Nägeln brannten. Die Sorge um den Euro, Europa und die politische Stabilität zum Beispiel. Wer ist in diesem Zusammenhang der beste Kanzlerkandidat? Wer hat hier die größte Kompetenz?

Auch die demographische Entwicklung war ein Thema, denn die immer älter werdende Bevölkerung brauche gerade auf dem Land Sicherheit in der gesundheitlichen Versorgung. Der wachsende Bedarf und die fortschreitende Mehrbelastung dürfe nicht auf dem Rücken des Personals ausgeglichen oder gar eingespart werden. Höhere Krankheitsstände in Pflege- und Gesundheitsberufen seien schon heute ein Alarmzeichen. Damit genügend qualifiziertes Personal ausgebildet werden könne, müssen Pflege- und Medizinberufe attraktiver werden. Dies sei ein wichtiger Aspekt, um die Versorgung der wachsenden Zahl älterer Menschen verlässlich und zukunftsfest zu machen.

Auch die Regierungsarbeit wurde rege diskutiert. Lokale Themen, wie Windkraft und Kommunalreform wurden kritisch beleuchtet. „Wir haben eine gute Basis, die sich Gedanken macht und unseren Vertretern einiges mit auf den Weg geben kann,“ freute sich Christoph Büsch und dankte den Anwesenden für ihr Kommen.