SPD Wiedtal - Die SPD der Verbandsgemeinde Waldbreitbach

Schwarzmalerei und Verunsicherung hilft nicht

Kommunales

Der Wahlkampf ist im vollen Gange.  Frau Merkel kündigt im Fall des Wahlsieges milliardenschwere Steuergeschenke an ohne jedoch die hierfür erforderlichen Konzepte einer Gegenfinanzierung mit zu liefern. Gleichzeitig versucht die CDU der Verbandsgemeinde Waldbreitbach durch negative Schlagworte wie „Schulstandort Waldbreitbach in Gefahr“ ,  „ Windkraft in Bad- Hönningen;  Sargnagel für den Fremdenverkehr in der Region“, oder „Gescheiterte freiwillige Fusionierung“ sowie „Gescheiterte Privatisierung des Wiedtalbades“ die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde zu verunsichern.

 

In Sachen Regionalschule Waldbreitbach war es vor allem die SPD im Verbandsgemeinderat  die Anfang der 1990er Jahre mit einer Petiton nach Mainz gefahren ist, um gemeinsam mit der damaligen Landtagsabgeordneten Renate Pepper den Schulstandort Waldbreitbach zukunftsorientiert fortzuentwickeln.

Alle hierfür erforderlichen Beschlüsse wurden damals mit den Stimmen aller im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen gefasst.  Aktuell ist es nun erforderlich sich den Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen. Sinkende Schülerzahlen sind nun mal Fakt. Horrorszenarien helfen da nicht weiter und sind gewiss auch keine Werbung für potentielle Schülerinnen und Schüler. So wird auch jetzt nach Möglichkeiten gesucht den Schülerrückgang zu kompensieren. Die „Pärchenbildung“, bei der sich benachbarte Schulstandorte zusammenschließen kann hierfür eine Lösungsmöglichkeit sein, bei der ein Schulstandort wie Waldbreitbach mit seiner perfekten Infrastruktur (moderne Schulgebäude, Sporthalle, Wiedtalbad) viel zu bieten und damit sehr wohl eine Zukunft haben wird. Nicht zuletzt könnte hierdurch und mit  der für 2019 erneut anstehenden Fusionierung einzelner Verbandsgemeinden das Wiedtalbad als attraktives Schul- und Freizeitbad gesichert werden.

Zwar ist die Privatisierung des Wiedtalbades jüngst gescheitert, jedoch ist hierbei festzuhalten, das sich der jetzige Verbandgemeinderat mit Verbandsbürgermeister Werner Grüber nach jahrzehntelangem Nichtstun der  CDU Verbandsbürgermeister und der CDU Ratsmehrheit, nun endlich mit der Zukunftssicherung des Wiedtalbades beschäftigt hat.

Niemals zuvor wurde die wirtschaftliche und technische Situation des Wiedtalbades so offen und mit konkret belastbaren Zahlen diskutiert wie im Rahmen des Gutachtens und der damit verbundenen Ratsarbeit. Interessant ist auch, dass die CDU im VG Rat nun, nachdem klar ist das es in der VG Waldbreitbach keine geeigneten Standorte für Windkraftanalgen gibt, sich offenbar konsequent gegen Windkraftanalgen im Naturpark Rhein-Westerwald ausspricht. Wir sind der Auffassung, dass wenn es ökonomisch sinnvoll und unter Berücksichtigung aller ökologischen Aspekte  möglich ist, Windkraftanlagen mit einem ausreichenden Abstand zu Wohnbebauungen für eine nachhaltige, zukunfstorientierte und emissionsfreie Energiegewinnung installieren zu können, diese Potentiale auch genutzt werden sollten.

Wie kann sonst die von allen Bürgerinnen und Bürgern geforderte und nun endlich auch von der Bunderegierung angestrebte Energiewende umgesetzt werden? Schließlich will auch niemand ein Kohle- oder Gaskraftwerk oder gar ein Atomkraftwerk vor der Türe stehen haben oder durch den Braunkohletagebau entheimatet werden.